Jugendkirche in digitaler Austauschrunde

von Jacques Koller

Jugendkirche in digitaler Austauschrunde

 

„könnt Ihr mich hören??“ Willi Schönauer stellte diese Frage mehr zum Spaß, denn mittlerweile gibt es nur noch wenig technische Startprobleme bei einer digitalen Tagung.

 

Viele Jugendkirchen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hatten am 4.5.2021 die Chance genutzt, sich digital per Zoom auszutauschen, nachdem ein reales Symposium leider noch in weiter Ferne ist.

 

Rund zweieinhalb Jahre ist es nun schon her, dass man sich in Leipzig zum Ökumenischen Jugendkirchen Symposium getroffen hatte.

Dort waren eine ganze Reihe Stimmen laut geworden, doch bitte wieder zum zweijährigen Veranstaltungsintervall zurückzukehren. Vor allem der Charakter eines Familientreffens der Jugendkirchenszene war dort als Motiv heraus zu spüren.

Aber schnell war klar, dass das Orga-Team auch diesmal 3 Jahre braucht, weil ein Stellenwechsel bei der evangelischen Jugend und der katholischen Arbeitsstelle anstanden und man Raum für Ausrichtung und Einarbeitung geben wollte.

 

Gerne hätten sich alle im Herbst in der Juki Münster getroffen, die früher effata und mittlerweile nur noch Juki Münster heißt.

 

Aber durch die unabsehbare Einschränkungen während der Corona-Pandemie hatte man sich schweren Herzens entschlossen, das Symjuki auf nächstes Jahr zu verlegen, dadurch sind es sogar 4 Jahre Pause dazwischen.

Um das Vakuum ein wenig zu füllen, sollte zumindest digital die Möglichkeit zum Austausch geboten werden

 

Fast 70 Teilnehmer*innen aus Jukis berichteten, was die Corona-Pandemie für sie bedeutet und welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen.

Zunächst im großen Plenum, dann in kleineren Gruppenräumen erzählten die Juki-Vertreter*innen von Ihren Erfahrungen. Interessant war hierbei, dass man auch Positives über die Entwicklung erfahren konnte. So wurde es z.B. als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung bezeichnet und um neue Wege zu ergründen oder auch digitale Formate aufzubauen.

 

Eine Präsentation zur aktuellen Jim-Studie 2021 war ein zentraler Input für die TN. Viele hatten es durch eigene Erfahrungen schon geahnt, aber in genaueren Zahlen war es dann noch mal sehr bestätigend, wie sich junge Menschen in der Zeit der Pandemie beschäftigen und wie sich die einzelnen Felder verschoben haben. Beispielsweise ist der mit Abstand weitesten verbreitete Messenger „WhatsApp“, an ihm führt derzeit kein Weg vorbei, wenn man mit Jugendlichen in Kontakt bleiben möchte.

Nach einer kurzen Pause, um wieder etwas Luft zu schnappen, begaben sich die TN dann wieder in kleinere Gruppen, um gemeinsam über mögliche Lösungswege nachzudenken und wie auch in Zukunft der Erhalt der Jugendkirchen und ihrer Angebote gewährleistet werden kann.

 

Ein besonders wichtiges Thema war hierbei die Vernetzung und der Austausch unter den einzelnen Jugendkirchen „Gemeinsam Stark“. Gerade online könnten Programme auch weit über die eigene Juki hinaus gemeinsam genutzt werden.

Der Wunsch nach besserer Technik, um so den Einstieg in die Digitalwelt einfacher zu gestalten oder die Interessenten mit virtuellen Projekten abholen zu können, wurde von den TN erwähnt.

 

Im Abschluss/Plenum wurde klar, dass es auch in Zukunft wichtig wäre, zweigleisig, also sowohl real als auch virtuell Angebote zu gestalten.

 

Alles in allem kann man sagen, dass die digitale Austauschrunde ein voller Erfolg war und alle freuen sich darauf, wenn man sich 2022 wieder real in Münster treffen kann.

 

Save the Date

Der neue Termin für das Ökumenische Jugendkirchen Symposium lautet:

20-22 September 2022

 

Hier noch der Link zur JIM-Studie:

https://www.mpfs.de/studien/jim-studie/2020/

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News & Events

von Jacques Koller

Neues zum Jugendzentrum Jugendkirche Dresden

Hoffnungsvoll sehen wir den Baufortschritt am Jugendzentrum Jugendkirche. Der Umzug in das neue Jugendzentrum ist für Anfang 2022 geplant. Ihr dürft euch mit uns freuen auf die neuen Möglichkeiten.

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von Jacques Koller

Neues aus der Jugendkirche luv

Die Kirchengemeinde St.Stephan-Christuskirche und luv junge kirche bekommen 2021 ein neues Zuhause: das kıez.

Der Name ist Programm: „kıez“ bezeichnet einen bunten Stadtteil für Jung und Alt, in dem man sich wohl fühlt und engagiert.

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von Jacques Koller

Jugendkirche gegen hate speech

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Das besagt zumindest Artikel 1 des Grundgesetzbuchs, Natürlich gilt dieser Grundsatz auch für das Internet aber dennoch verbreitet sich Hate Speech und Cyber Mobbing immer mehr in Kommentarfunktionen, Messenger-Diensten, Foren oder Sozialen Netzwerken. Hasserfüllte Kommentare treffen Menschen z. B. wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer Glaubensrichtung….. Dabei sollen die menschenverachtenden Aussagen andere Menschen oder Gruppen abwerten. Dahinter liegt die Vorstellung, dass bestimmte Menschengruppen weniger wert sind als andere. Ob anonym oder unter Klarnamen, im Netz verlieren einige Menschen die Scheu und überschreiten Grenzen des Anstands und der Gesetze.

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von Jacques Koller

AZUBI Veranstaltungskauffrau/mann/d in kleinem Vereinsbüro in Kuppenheim gesucht

Zum 01.08.2021 bieten wir einen vielseitigen und spannenden Ausbildungsplatz Veranstaltungskauffrau/mann/d  beim gemeinnützigen Jugendkirchen-Förderung Baden-Baden e. V. im Büro (Kuppenheim). 

Du kommst aus Kuppenheim, Baden-Baden und Umgebung?

Du willst Veranstaltungen und Projekte entwickeln, planen, kalkulieren, vorbereiten, durchführen, abrechnen und weiterentwickeln, in einem kleinen Team? 

Z.B. bei WIN-WIN-Coach in Baden-Baden (Jugendliche erklären Senior*inne das Smartphone), bei junge Nachbarschaftshilfe in Baden-Baden oder bei Workshops zum Drohnen-Führerschein mit Jugendlichen der Jugendkirche Via in Durmersheim? Mitorganisation eines Stadtteilfestes in Karlsruhe-Mühlburg, Beach-in-the-City, Kleinkunst in der Umgebung oder einer Tagung in Münster? 

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von Jacques Koller

Jugendkirche gegen Hate Speech als Projekt

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Das besagt zumindest Artikel 1 des Grundgesetzbuchs, Natürlich gilt dieser Grundsatz auch für das Internet aber dennoch verbreitet sich Hate Speech und Cyber Mobbing immer mehr in Kommentarfunktionen, Messenger-Diensten, Foren oder Sozialen Netzwerken. Hasserfüllte Kommentare treffen Menschen z. B. wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer Glaubensrichtung….. Dabei sollen die menschenverachtenden Aussagen andere Menschen oder Gruppen abwerten. Dahinter liegt die Vorstellung, dass bestimmte Menschengruppen weniger wert sind als andere. Ob anonym oder unter Klarnamen, im Netz verlieren einige Menschen die Scheu und überschreiten Grenzen des Anstands und der Gesetze.

 

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von Jacques Koller

Jugendkirche aus der Drohneperspektive

Zwei Drohnen stürzen sich von der Orgelempore herab, rasen knapp über den Kirchenbänken nach vorne, steigen über dem Altar steil nach oben, umrunden das freihängende Kreuz und fliegen zurück, mitten durch die großen Orgelpfeifen hindurch…durch das Kirchenfenster hinaus über das Dach der Kirche, rund um den Kirchturm kreisend nach oben und hinein in den Glockenstuhl, immer dabei die Kamera, die unten an den Drohnen hängt und alles mitfilmt.

Solche spannenden, bewegten Bilder machen sich dann auch gut in Social Media und Internet, gerade wenn wegen Corona vieles nur virtuell und nicht vor Ort stattfinden kann.

 

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von Jacques Koller

Jugendkirche in digitaler Austauschrunde

könnt Ihr mich hören??“ Willi Schönauer stellte diese Frage mehr zum Spaß, denn mittlerweile gibt es nur noch wenig technische Startprobleme bei einer digitalen Tagung.

 

Viele Jugendkirchen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hatten am 4.5.2021 die Chance genutzt, sich digital per Zoom auszutauschen, nachdem ein reales Symposium leider noch in weiter Ferne ist.

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von Jacques Koller

Jugendkirche digitale Austauschrunde und Juki-Symposium 2022

Am 4. Mai tauschen wir uns darüber aus, was die Krise für Jugendliche bedeutet und wo ihr gerade steht: Welche Herausforderungen müsst ihr aktuellen Meistern?
Was bringt die Krise vielleicht auch an positiven Veränderung mit? Außerdem möchten wir darauf schauen, wie es Jugendlichen in der Krise geht und wie diese, nicht nur in die in der Krise, in digitalen Welten unterwegs sind. Zwei austausch runden in Kleingruppen erwartet uns daher ein Input zu JIM-Studio 2020 ( Die Jugend, Informationen, Medien) Von Frau Hediye Kheremand (Landesanstalt für Kommunikation, Baden-Württemberg).

Veranstalter sind aej, afj, Jugendkirche Münster und wir vom Jugendkirchen - Internetportal / Jugendkirchen-Förderung Baden-Baden e.V.

 

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von Jacques Koller

Jugendkirche Ökumenische digitale Austauschrunde

Noch freie Plätze: Digitale ökumenische Austauschrunde Jugendkirche am 04. Mai 2021

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